
Gemeinsam Glauben feiern
Die katholische Pfarrgemeinde in Mariae Geburt lädt herzlich zur Feier des Fronleichnamsfestes ein.
Der Festtag beginnt um 11:00 Uhr mit einer feierlichen Heiligen Messe in der Kirche. Im Anschluss daran zieht die Gemeinde in einer festlichen Prozession durch die Straßen und setzt damit ein sichtbares Zeichen des Glaubens und der Gemeinschaft.
Der Weg der Prozession:
Pastor Jakobs-Str.
Muhrenkamp
Wertgasse
Friedrichstr.
Schloßstr.
Statio Synagogenplatz
Schloßstr. bis Kurt-Schumacher-Platz
Eppinghoferstr.
Kaiserstr.
Muhrenkamp
Pastor-Jakobs-Str.
Kirchplatz
Nach der Prozession sind alle Teilnehmenden zu einem gemütlichen Ausklang herzlich eingeladen.
Im Mariensaal des Stadthauses besteht die Möglichkeit bei einem kleinen Imbiss für Begegnungen und Gespräche.
Otto Pankok kehrt zurück ins Kloster Saarn
1893 im ehemaligen Äbtissinnenhaus geboren, hat Otto Pankok seine ersten Werke im Kloster Saarn gezeichnet. Dort sind seine frühen Werke jetzt bis zum 12. Juli zu sehen. Das ehrenamtliche Team St. Mariä Himmelfahrt hat die Werkschau Pankoks, bei der 50 Arbeiten des Meisters der Schwarz-Weiß-Kohlezeichnungen zu sehen sind möglich gemacht, unterstützt vom Großneffen Otto Pankoks, dem Künstler Moritz Pankok, und der Kunsthistorikerin Dr. Dagmar Schmengler, die das Pankok-Museum in Hünxe leitet.
Unter den im oberen Kreuzgang ausgestellten Frühwerken Pankoks finden sich unter anderem Saarner Landschaftsstudien, ein Selbstportrait sowie Portraits seiner Schwester Hedwig und seiner Mutter Marie. Wir begegnen aber auch den bewegenden Portraits des Sinti-Mädchens Eher, die als „Mädchen mit Ball“ auch an der Düsseldorfer Straße, unweit der Dorfkirche steht.
Moritz Pankok (links) und Pfarrer Christian Böcking sind sich einig, „dass es keinen besseren Ort, als das Kloster Saarn gibt, um vor allem seine frühen Arbeiten auszustellen.“ Für Moritz Pankok sind die vom christlichen Humanismus geprägten Zeichnungen seines vor 60 Jahren verstorbenen Großonkels: „angesichts der sozialen und politischen Härten, mit denen wir uns heute konfrontiert sehen, aktueller denn je.“ Und in den Augen von Christian Böckmann verbindet die von eintrittsfreien Lesungen, Führungen, Publikumsgesprächen und Exkursionen eingerahmte Ausstellung im Kloster Saarn „Kirche und Kultur und passt sich sehr gut in die mittelalterliche Architektur dieses spirituellen Ortes ein, der auch für die christlichen Werte steht.“ Böckmann glaubt, dass Pankoks berührenden und zuweilen auch provozierende Zeichnungen „Menschen dazu anregen, miteinander ins Gespräch zu kommen.“
Der Eintritt in die donnerstags (16-20 Uhr) sowie samstags, sonntags und feiertags (10-18 Uhr) geöffnete Ausstellung kostet 7 Euro und berechtigt zugleich zum Besuch des Klostermuseums. Weitere Informationen bieten die Internetseiten: www.pankok.de und: www.kirchengemeinde.net

In Heißen wird am Fronleichnamstag traditionell in Jahren mit gerader Jahreszahl der gemeinsame Gottesdienst um 9:00 Uhr in St. Joseph gefeiert. Danach zieht die Prozession von St. Joseph nach St. Theresia und nimmt am Donnerstag, 4. Juni 2026, dabei folgenden Weg:
St. Joseph > Hingbergstraße > Paul-Kosmalla-Straße > Zubringer > Frohnhauser Weg > Filchnerstraße > über den Heißener Friedhof mit dortiger Segensstation > Kolumbusstraße > Berta-Krupp-Platz > Kleiststraße > St. Theresia
Zur Teilnahme sind neben allen anderen ganz besonders auch unsere diesjährigen Kommunionkinder eingeladen, die während der Prozession noch einmal die Möglichkeit haben, ihre festliche Kommunionkleidung zu tragen.
Nach dem feierlichen Schlusssegen in St. Theresia sind dort alle Prozessionsteilnehmer eingeladen zu einem Imbiss mit Umtrunk, bei dem die Begegnung und der Austausch der beiden Gemeindeteile im Mittelpunkt stehen.
Bericht zur Eröffnung am 26. April 2026
Am 26. April 2026 wurde das Katholische Stadthaus auf dem Kirchenhügel feierlich eingeweiht und gesegnet. Der Abschluss der umfassenden Sanierungsarbeiten markiert einen wichtigen Meilenstein für das katholische Leben in der Stadt.
Das Gebäude präsentiert sich nach der Sanierung nicht nur optisch erneuert, sondern auch deutlich barrierefreier: Ein neuer Aufzug ermöglicht nun allen Menschen, die oberen Geschosse bequem und ohne Einschränkungen zu erreichen. Das Stadthaus ist damit zu einem Ort der Begegnung für alle Generationen geworden.
Besonders hervorzuheben ist die deutliche Energieeinsparung durch die umgesetzten energetischen Maßnahmen. Kirchenvorstand Herman-Josef Pogge betont, dass der Energieverbrauch um rund 50 Prozent gesenkt werden konnte. Damit setzt das Stadthaus ein Zeichen für verantwortungsbewusstes und nachhaltiges Handeln innerhalb der Gemeinde.
Die Sanierung stellte die Verantwortlichen vor einige Herausforderungen. Im Fundament wurde eine Asbestbelastung festgestellt, deren Entfernung zu einer deutlich längeren Umbauphase führte. Trotz dieser Verzögerungen zeigten die Mieter*innen viel Verständnis und Geduld, wofür ihnen besonderer Dank ausgesprochen wurde.
Das Katholische Stadthaus bietet nun modernen Raum für zahlreiche kirchliche und soziale Institutionen. Zu den Nutzenden gehören unter anderem die Caritas, die Kirchenverwaltung, die katholische Jugend, 120 Messdiener*innen sowie die KEFB. Sie alle profitieren von einer freundlichen und zeitgemäßen Umgebung, die Austausch und Engagement fördert.
Pfarrer und Stadtdechant Michael Janßen würdigte das sanierte Haus als modernen Mittelpunkt katholischen Lebens auf dem Kirchenhügel und unterstrich die Bedeutung des Stadthauses ganz im Sinne von CLM: "Christlich leben. Mittendrin." Offenheit, Gemeinschaft und gelebte christliche Werte finden hier im Alltag ihren Platz.
Mit der Wiedereröffnung des Katholischen Stadthauses setzt die Gemeinde ein sichtbares Zeichen für eine inklusive, nachhaltige und lebendige Kirche, in der alle willkommen sind und sich entfalten können.

